Neue Kirche - Evangelische Kirchengemeinde

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Historisches

Zur Neuen Kirche - heute Eventkirche

2005 jährte sich zum 125. Mal die Einweihung der Neuen Kirche in Langenberg. Grund genug, dieses historische Jubiläum mit einem Gottesdienst  zu feiern.

Ende der 1970er Jahre endete schließlich die Nutzung des Kirchengebäudes für Gottesdienste. Ein anschließender längerer Leerstand hatte eine zunehmende Verschlechterung des baulichen Zustandes zur Folge. Der drohende Verfall wurde erst durch eine aufwendige Sanierung und Restaurierung des denkmalgeschützten Gebäudes beendet und schaffte die Voraussetzungen für die heutige Nutzung als 'Eventkirche Langenberg'. Seit 2001 ist sie Veranstaltungsort für kulturelle Ereignisse und für betriebliche und private Feiern.



Die Geschichte der Neuen Kirche in Langenberg beginnt im Jahre 1876. In diesem Jahr vereinigten sich die zwei bis dahin bestehenden evangelischen Gemeinden Langenbergs: die im bergischen Teil der Stadt heimische reformierte Kirche und die lutherische Gemeinde, welche im märkischen Teil Langenbergs ihr Zuhause hatte. Als weithin sichtbares Symbol der Vereinigung der zwei Gemeinden sollte die Neue Kirche als zweites evangelisches Kirchengebäude im Gemeindegebiet errichtet werden. Mit dem Berliner Architekten Julius Carl Raschdorff, der später unter anderem den Bau des Berliner Doms leitete, wurde ein bekannter Baumeister mit der Planung des neuen Kirchenbaus beauftragt.

Im Jahre 1877 stellte er der Gemeinde verschiedene Enfwürfe vor, von denen einer ausgewählt und verwirklicht wurde. Der Bau begann im Juni 1877, die Einweihung der Neuen Kirche in überwiegend neo-romanischen Stil fand im August 1880 nach drei Jahren Bauzeit statt. Sie steht in einem interessanten Dialog mit der von einer „welschen" Haube (1751) gekrönten schlicht-bergischen Barockkirche, in deren Grundstein der Heidelberger Katechismus eingemauert ist.

Bei der Einweihung der Kirche verfügte der Innenraum nur über eine einzige Empore an der Turmseite, auf der auch die Orgel untergebracht war. Zur Verbesserung der unzulänglichen Akustik der Kirche wurden in die Querschiffe zunächst provisorische Emporen eingebaut. Doch auch diese Maßnahme konnte die Gegebenheiten nicht verbessern, so dass man sich bereits 1897 zu einem weitreichenden Umbau des Innenraumes entschloß.

Die zwei provisorischen Emporen in den Querschiffen wurden durch dauerhafte Einbauten ersetzt. Die Chorapsis wurde durch eine halbhohe Wand mit einer Schallnische vom restlichen Kirchenraum abgetrennt. Sowohl der Altar als auch die Kanzel fanden sich nun in der Achse des Hauptschiffs. Im Dezember 1899 wurde die Neue Kirche nach der Beendigung der Umbauarbeiten wieder eröffnet.

Ende der 1970er Jahre endete schließlich die Nutzung des Kirchengebäudes für Gottesdienste. Ein anschließender längerer Leerstand hatte eine zunehmende Verschlechterung des baulichen Zustandes zur Folge. Der drohende Verfall wurde erst durch eine aufwendige Sanierung und Restaurierung des denkmalgeschützten Gebäudes beendet und schaffte die Voraussetzungen für die heutige Nutzung der Neuen Kirche.





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