Offene Gemeinde im Zentrum der Stadt - Evangelische Kirchengemeinde

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2013
Offene Gemeinde im Zentrum der Stadt

Rund 60 Gemeindemitglieder arbeiteten an der Zukunft
Um die Zukunft der Gemeindehäuser ging es bei dem Workshop "Wir bauen ein gemeinsames Haus", zu dem das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Langenberg am Freitag, dem 5. Juni 2013, ins 'Alte Vereinshaus' eingeladen hatte.
Schwerpunkt des 5-stündigen Workshops war die Umgestaltung des Alten Vereinshauses zu einem zukunftsfähigem Zentrum der Evangelischen Kirchengemeinde. "Bei dem Workshop geht es dem Presbyterium darum, die Ideen und Begabungen der Menschen in unserer Gemeinde zusammenzuführen. Nur so können wir die richtigen Weichen für die Zukunft stellen.", sagt Karl-Wilhelm Wilkesmann, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Langenberg.
Die Reduzierung von drei auf zwei Pfarrstellen, der demografisch bedingte Rückgang der Gemeindegliederzahlen und die aufgrund der Wirtschaftslage zusätzlich sinkenden Einnahmen stellen die Evangelische Kirchengemeinde Langenberg vor große Herausforderungen. So muss sich die Kirchengemeinde zukünftig von den Gemeindehäusern in der Feldstraße und der Eichenkreuzhöhe trennen. Die Gemeindearbeit wird sich dabei auf die Zentren in Langenberg und in Bonsfeld konzentrieren.
Im Plenum und in Kleingruppen tauschten die rund 60 Workshop-Teilnehmer Visionen aus und erarbeiteten konkrete Vorschläge: Ein "Offenes Zentrum für Begegnung", ein "sichtbar in der Stadt gelegener Treffpunkt" für "Gemeindeglieder wie Kirchenfremde" soll es sein, befanden die Teilnehmer, die aus allen Altersstufen vertreten waren. Dabei wünscht sich die Gemeinde ein Haus, das auch "für Benachteiligte offen" ist, wie es schon jetzt im Begegnungscafe 'Ein Kaffee', im Kinderkleiderverkauf 'Ein Shop' oder der wöchentlichen 'Tafel' geschieht.
"Trotz enger werdender finanzieller Handlungsspielräume sind wir eine lebendige Kirchengemeinde", resümiert Kawi Wilkesmann, der vom Engagement der Gemeindeglieder sichtlich beeindruckt ist. Das Presbyterium wird die Ergebnisse jetzt weiter beraten und an fachkundige Architekten übergeben.

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